Plastik & die Verantwortung

 

Ppink teal yellow multi color please leave nothing but your feet road signagelastik ist überall.

Ein großer Teil davon landet im Ozean. Die meisten Kunststoffe im Ozean zerfallen in sehr kleine Partikel.
Diese kleinen Plastikbits werden „Mikroplastik“ genannt.
Andere Kunststoffe sind absichtlich so konstruiert, dass sie klein sind.
Sie heißen Microbeads und werden in vielen Gesundheits- und Schönheitsprodukten verwendet.
Sie gelangen unverändert durch Wasserstraßen in den Ozean.

Sie sind definiert als Kunststoffteilchen mit einem Durchmesser von weniger als 0,2 Zoll (5 mm).
Der überwiegende Teil des primären Mikroplastiks in den Ozeanen (98 %) wird durch Aktivitäten an Land verursacht und nur etwa zwei Prozent, durch Aktivitäten auf See.


Der größte Teil dieser Partikel stammt von Waschungen sythetischer Textilien.
Hauptquelle für Mikroplastik in Flüssen und Seen sind anscheinend Reifenabriebe.
Doch auch Kosmetik Produkte aller Art verunreinigen durch mikroskopisch kleine Plastik Partikel unsere Weltmeere und das mit unklaren Auswirkungen auf die Pflanzen und Unterwassertierwelt.
Wasserleben und Vögel können Mikroplastik für Nahrung halten und in unmängen aufnehmen. Derzeit werden zwar am laufendem Band Forschungen durchgeführt, aber es gibt leider noch viel zu viel, worüber sich die Forscher noch im Unklaren sind.
Im Jahr 2015 haben zuletzt die USA die Verwendung von Mikroperlen verboten.
Aber Mikroplastik ist immer noch ein weltweites großes Problem.

Wir können helfen, Plastik aus dem Meer zu halten.

  • Reduzieren
  • Wiederverwenden/ Upcycling
  • Recyceln
  • alternative Materialien verwenden

Mikroplastik wird entweder absichtlich klein hergestellt, wie Mikroperlen in Kosmetika, oder sie entstehen aus dem Abbau größerer Kunststoffe.
Leider sind Mikroplastik in der gesamten Umwelt vorhanden, auch in der Luft, im Wasser und in Lebensmitteln.
Meeresfrüchte, insbesondere Schalentiere, enthalten hohe

Konzentrationen von Mikroplastik, die sich nach dem Verzehr dieser Lebensmittel im Körper anreichern können.
Wie sich Mikroplastik auf die menschliche Gesundheit auswirkt, ist derzeit noch unklar. Ergebnisse von Tier- und Reagenzglasstudien lassen jedoch vermuten, dass sie negative Auswirkungen haben können.

Die Reduzierung der Verwendung von Lebensmittelverpackungen aus Kunststoff ist eine der effektivsten Möglichkeiten, um Kunststoffe in der Umwelt und in der Nahrungskette zu reduzieren.
Es ist ein Schritt, der sicherlich der Umwelt und wahrscheinlich auch der menschlichen Gesundheit zugute kommen würde.

In der europäischen Union, inklusive der Länder Norwegen und Schweiz,
wurden laut einer Umfrage im Jahre 2012 ca. 4000 Tonnen Mikrokunststoffpartikel in Kosmetika verarbeitet.
Basierend auf den Verkaufszahlen der mit Mikroplastikpartikeln angereicherten Hautreinigungsmittel wird davon ausgegangen, das bis zu 1,5% der in der Nordsee befindlichen Mikroplastik aus kosmetischen Mitteln stammen.
Flüssige Polymere spielen in Styling und Makeup Produkten eine entscheidende Rolle. Diese Stoffe werden unter anderem auf Grund ihrer guten Stabilität und Abdeckungseigenschaften eingestellt, jedoch diese fallen nicht unter den Begriff toxische Polymere/ Mikrokunststoffpartikel.
Polyethylen hingegen sind feste Mikrokunstoffpartikel, die auch in Kosmetika verarbeitet werden, aber selbst im Labor, nicht zu unterscheiden sind z.B. von Kunstoffpartikel der Plastiktüten.

Als Alternativen in kosmetischen Mitteln wären SAND, oder andere mineralische Mittel, wie Nussschalen, Fruchtschalen, Hafer, Holzmehl, Wachse, Derivate und Zellulose denkbar.

Unabhängig von den Verursachern und trotz unklarer Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit, muss der Plastikkonsum und Kunstoffgehalt weltweit reduziert werden.
Als Profis der Beauty Branche, ist uns die Problematik über den Kunstoffgehalt in Kosmetika und im Meer natürlich bewusst und deswegen möchten wir auch euch, darüber in Kenntnis setzten, damit auch ihr langfristig umweltfreundliche Alternativen für den Verbrauch in Erwägung zieht.
Es ist auch unsere Aufgabe, ALTERNATIVEN ZU FINDEN, ZU EMPFEHLEN UND SELBST ZU NUTZEN, um das SCHÖNSTE, was wir alle Besitzen, zu schützen und zu bewahren – diesen wunderschönen Planeten Erde.

Wir haben schließlich nur eine Erde..!

 

 

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